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Rohasche

Was bezeichnet man als Rohasche in Hundefutter?

Die Ermittlung der Kennzahl des Rohasche-Anteils ist Bestandteil des Standardverfahrens zur Analyse von Tierfutter, der sog. Weender Futtermittelanalyse.

Der Gehalt an Rohasche gibt dabei Aufschluss über den Anteil von anorganischen Stoffen im Futter, d.h. insbesondere von Mineralstoffen und Spurenelementen. Rohasche enthält jedoch auch anorganische Bestandteile ohne direkten Nutzen für die Ernährung, z.B. Sand. Der Rohasche-Anteil ist daher nicht mit einem Anteil an Mineralstoffen o.ä. gleichzusetzen.

Hundefutter sollte bei dieser Analyse immer einen gewissen Anteil von Rohasche aufweisen, da nur dann die Versorgung des Hundes mit lebenswichtigen Mineralstoffen wie z.B. Kalium, Kalzium und Magnesium über das Futter sichergestellt ist.

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